Die Roboter kommen

cleaning-381091_640Vorbei sind die Zeiten, in denen der Gärtner alle Arbeiten alleine bewältigen musste. Nein, es wird hier nicht über menschliche Helferlein gesprochen. Es geht um die neuen Errungenschaften der Technik – die elektronischen Garten-Butler. Nicht nur im Garten, auch im Haus nehmen sie immer mehr Platz ein. Und erstaunlicherweise werden sie von dem Menschen sehr gerne angenommen. Was also ist so toll an ihnen, dass man ihnen gewisse Arbeiten überträgt?

Der Fensterputzer

Wer große Fensterflächen sein Eigen nennt, kann sich die Unterstützung eines elektrischen Fensterputzers sicherlich gut vorstellen. Jedoch ist er tatsächlich nur bei großen bzw. schwer zugänglichen Fenstern sinnvoll. Er arbeitet zwar koordiniert, aber recht langsam. So benötigt er für 0,25m² eine Minute. An jedem Fenster ist er erneut anzusetzen. Allerdings verfügt er nur über runde Pads, was bedeutet, dass er die Ecken sowie die Fensterrahmen nicht putzt. Eine nette Spielerei, die noch nicht ausreichend durchdacht ist.

Der Wischroboter

Dieser kann nur dann eingesetzt werden, wenn es sich hauptsächlich um Stein- oder Linoleumfußboden handelt. Wer an den unterschiedlichsten Stellen Teppichläufer oder andere Teppiche liegen hat, stellt damit dem Roboter eine Falle nach der anderen. Wer doch den gesamten Boden mit dem Wischroboter säubern möchte, muss also auch den gesamten Boden Roboter tauglich machen. Es ist nicht einfach, ihn mit Wasser und Putzmittel zu befüllen. Auch muss öfters nachgearbeitet werden, da Wasserflecken nicht mit aufgenommen werden. Ecken werden leider ausgelassen. Filter und Schlauch des Gerätes sind in recht kurzen, aber regelmäßigen Abständen zu reinigen. Und noch ein Spielzeug?

Der Saugroboter

Er arbeitet wirklich gut. Allerdings ist auch er nicht in der Lage, Ecken oder schwer zugängliche Bereiche zu erreichen. Aber so gut er auch arbeitet: Er ist extrem langsam. Zudem ist er ziemlich teuer. Des weiteren benötigt er, ähnlich eines herkömmlichen Staubsaugers, Verschleiß- und Verbrauchsmaterial, wie Bürsten und Filter. Auch der Akku hält nicht ewig, sondern muss alle paar Jahre ausgetauscht werden. Selbst bei extrem ordentlichen Wohnungen ist es nicht sonderlich sinnvoll, sich einen Saugroboter anzuschaffen.

Der Mähroboter

Hier ist die Technik bereits ausgereifter. Auch wenn es mehrere Durchgänge durch den gesamten Garten bedarf, um auch den letzten aufrecht stehenden Grashalm zu erwischen, arbeitet der Mähroboter sehr zuverlässig. Er wird auf bestimmte Intervalle programmiert, sodass der Rasen immer die gleiche Höhe hat. Mit einer Akkuladung gelingt es ihm, 60 m² zu mähen. Somit eignet er sich gut für kleinere Gärten. Große Gärten sollten nach wie vor mit einem herkömmlichen Rasenmäher gemäht werden. Allerdings sind sie sehr teuer, sodass sich die Anschaffung für einen kleinen Garten gut überlegt werden sollte.